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Notfall-Mieze, * ca. 2013, Wuppertal

 
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Mari
Teichkatz


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BeitragVerfasst am: Di 05 Jan 2016 17:18:19    Titel: Notfall-Mieze, * ca. 2013, Wuppertal Antworten mit Zitat




Eine Mieze sucht Hilfe

Es wird dringend ein warmes liebevolles Plätzchen für ein unfreiwilliges Streunermädchen gesucht.

Die Kleine wurde offensichtlich im Spätsommer ausgesetzt und im Oktober tauchte sie vor meiner Wohnungstür auf und wollte einfach nicht mehr gehen. Sie versucht verzweifelt, sobald die Tür aufgeht, in die Wohnung zu huschen. Ganz eindringlich macht sie auch auf sich aufmerksam, stellt sich auf ein Stühlchen unter dem Fenster, springt gegen die Fenster-scheibe und klopft.
Sie ist sehr menschenbezogen, sucht sich aber auch die Menschen genau aus, die sie streicheln dürfen. Sie drückt sich dolle an den Auserwählten, reibt ihr Köpfchen an einen, stellt sich sogar auf die Hinterbeinchen, um zu schmusen, aber gleich nach 2-3 Streichlern beißt und kratzt sie.

Ich vermute, dass es früher in ihrem Leben Menschen gab, die sie richtig gepiesackt haben und dann mit ihren Reaktionen nicht mehr klargekommen sind und sie einfach rausgeworfen haben. Ich glaube, sie hatte früher ein Zuhause und wurde dann einfach ausgesetzt.

Leider hat sie die neue Situation, sich draußen durchsetzen zu müssen, ihren Artgenossen gegenüber "aggressiver" gemacht, was natürlich alles nicht leichter macht. Sie verjagt alle anderen Freigänger und Streuner vom Hof. Nur 2 ganz ruhige souveräne ältere Katerchen konnten sich bisher ihr gegenüber behaupten.

Sie bekommt von mir Essen und ein Häuschen mit einer kuscheligen Decke hab ich ihr auch aufgestellt. Sie nimmt alles auch freudig an, aber ein Zuhause ist das für sie natürlich nicht, denn sie möchte nach wie einfach nur in die Wohnung. Ich finde es ganz schrecklich, dass ich sie nicht hereinlassen kann, aber ich habe selbst drei kranke Katzen daheim und deshalb versuche ich schon länger, für sie einen Platz zu finden, an dem sich gut um sie gekümert wird.

Es kommt noch hinzu, dass ich Nachbarn habe, die sich massiv darüber beschweren, dass da ein Kätzchen vor meiner Türe lebt. Es wurde mir schon damit gedroht, die Kleine auf dem Hof zu überfahren und sie mir dann tot vor die Türe zu legen.....Ich habe einfach inzwischen Angst um ihr Leben, obwohl sie niemand etwas tut und doch einfach nur eine Heimat sucht.

Ich habe schon alles versucht, sie unterzubringen - leider vergeblich. Der örtliche Katzenschutzverein kann sie nicht aufnehmen, weil sie erstmal einzeln gehalten werden müsste und momentan keine Pflegestelle frei ist. Auch bei allen anderen Tierschutzvereinen hatte ich bisher trotz stundenlanger Telefoniererei keinen Erfolg - alle sind überfüllt. Das Tierheim wäre der allerletzte Weg, denn da wäre die Voraussetzung, dass sie mindestens 6 Wochen in einem Käfig in Quarantäne sitzen müsste... Bei der Vorstellung wird mir ganz schlecht. Aber langsam habe ich kaum noch Hoffnung, die kleine Mieze anders zu schützen und versorgt zu wissen.


Ich bin fest davon überzeugt, dass die kleine Mieze mit viel Geduld, Verständnis und Liebe eine ganz liebevolle treue Schmuserin werden kann. Sie braucht nur einen lieben Menschen, der ihr die Chance dafür gibt.
Selbstverständlich würde ich auch organisieren, dass die kleine Mieze deutschlandweit in ihr neues Zuhause gebracht wird.

Wer kann helfen? Ich bin für jeden Anruf dankbar.

Tel.: 0202-5146776 (Anita)
_________________
Liebe Grüße
Mari mit Carlo (CNE), Ophelia (sehbehindert), Schnucki (Ataxie), Sandy (blind) und Julie (gehbehindert)



Zuletzt bearbeitet von Mari am Sa 09 Jan 2016 2:39:59, insgesamt einmal bearbeitet
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Mari
Teichkatz


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BeitragVerfasst am: Sa 09 Jan 2016 2:37:02    Titel: Antworten mit Zitat




Inzwischen wurde Mieze kastriert - zum Glück, denn es wurde eine schlimme Gebärmuttervereiterung festgestellt.
Möglicherweise waren Schmerzen der Grund, weshalb sie sich so unleidlich Artgenossen gegenüber verhielt.
Bis zum 11.1. darf Mieze noch in der Tierarztpraxis bleiben. Was dann?
_________________
Liebe Grüße
Mari mit Carlo (CNE), Ophelia (sehbehindert), Schnucki (Ataxie), Sandy (blind) und Julie (gehbehindert)

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Mari
Teichkatz


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BeitragVerfasst am: Sa 23 Jan 2016 1:52:49    Titel: Antworten mit Zitat




Eine kleine Kratzbürste sucht einen Einzelplatz bei verständnisvollen, geduldigen Menschen

Traurigerweise starte ich nun einen zweiten Hilferuf für unsere kleine Notfallmieze.

Die Kleine tauchte im Herbst vor meiner Wohnungstüre auf und bat auf sehr eindringliche Weise um Einlass. Da sie aber meine eigenen kranken Katzen auf sehr aggressive Weise vertreiben will, konnte ich ihr schweren Herzens leider kein Zuhause bieten. Ich habe ihr lediglich draußen eine kleine Höhle und natürlich Futter bieten können.
Ich denke, sie ist ausgesetzt worden und musste sich daher unfreiwillig auf der Straße irgendwie durchschlagen. Eine intensive Suche nach ihren eigentlichen Besitzern brachte keinen Erfolg und auch Tierschutz/Katzenschutz etc. konnte mir bisher nicht helfen, ein warmes Plätzchen für sie zu finden:
Sie reagiert sowohl auf Artgenossen wie auch auf Menschen „scheinbar aggressiv". Alle Freigänger/Streunerkätzchen vertrieb sie sehr unsanft vom Hof, bis auf zwei ältere, sehr souveräne Kater, die sich von ihrem Dominanzverhalten gar nicht beeindrucken ließen.
Den Kontakt und die Hilfe vom Menschen sucht sie schon. Dann ist sie aber plötzlich so unsicher und verstört, dass sie nach zwei, drei Streichlern faucht, beißt und kratzt. Sie hat einfach kein rechtes Vertrauen mehr zu Menschen - und wer will ihr das verdenken?

Als wir sie kastrieren lassen wollten, stellte sich bei der Operation heraus, dass ihre Eierstöcke voller Zysten waren und die Gebärmutter war dadurch stark entzündet. Es wurde deshalb nicht nur eine Kastration, sondern eine größere Operation. Also hatte das kleine Mädchen zu all ihrem Unglück, verstoßen worden zu sein, sich alleine auf der Straße durchboxen zu müssen und Futter zu suchen, auch noch fürchterliche Schmerzen.
Nach dem sie diese große Operation erstmal gut überstanden hatte, hatten wir tatsächlich ein „Zuhause“ für sie gefunden
ABER trotz intensiver Gespräche, dass sie sehr verstört ist, sie sich zurückziehen will, dass sie aus Unsicherheit kratzt und beißt, dass sie wahrscheinlich noch Schmerzen hat und nicht wirklich weiß, was gerade mit ihr geschieht, war ihr neues „Frauchen“ völlig überrascht, dass sich die Kleine nur unterm Bett versteckt hat und nach 48 Stunden noch immer kein Schoßkätzchen war. Und als sie beim Leckerchengeben dann tatsächlich einmal gekratzt und gebissen hat, war's ganz vorbei und Mieze hat ihr neues Zuhause wieder verloren.

Miezi ist schätzungsweise 1,5 Jahre und jetzt natürlich kastriert. Weitere Blutuntersuchungen und Impfungen sind noch nicht erfolgt, da sie sich erst mal erholen musste.
Sie sucht ein Einzelplätzchen, wo sie ganz in Ruhe zu sich selbst kommen kann, einen Menschen, der ihr sehr viel Zeit gibt, sie nicht bedrängt und Verständnis zeigt, wenn sie in all ihrer Unsicherheit sehr schnell zubeißt und kratzt. Ich bin fest davon überzeugt, dass mit viel Geduld, Verständnis und Liebe aus ihre eine treue Schmuserin werden kann. Aber sie braucht eben den "richtigen" Menschen, der ihr eine Chance dafür gibt.
Ob sie irgendwann nach Eingewöhnung das Verlangen hat, wieder unbedingt Freigang haben zu wollen, kann ich nicht abschätzen, ich habe sie ja nur draußen kennengelernt und da wollte sie unbedingt rein.

Wer die Kleine kennenlernen möchte, unter folgender Nummer kann ich noch mehr erzählen:
Tel. 0202-5146776 oder per Mail a.godiszewski@gmx.de
_________________
Liebe Grüße
Mari mit Carlo (CNE), Ophelia (sehbehindert), Schnucki (Ataxie), Sandy (blind) und Julie (gehbehindert)

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Mari
Teichkatz


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BeitragVerfasst am: Do 17 März 2016 0:32:15    Titel: Antworten mit Zitat

Auch Mieze hat ihr Zuhause gefunden Smile
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Liebe Grüße
Mari mit Carlo (CNE), Ophelia (sehbehindert), Schnucki (Ataxie), Sandy (blind) und Julie (gehbehindert)

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Verfasst am: Do 17 März 2016 0:32:15    Titel: Ähnliche Themen



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